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Speicherkarten
Pixel und Auflösung

Kaufentscheidung Megazoomkameras
Wer sich für eine digitale Megazoomkamera interessiert, hat die große Auswahl, denn das Marktangebot wächst und schließt nahezu jede Lücke. Neben Auflösung, Zoombereich und Preis sollten Sie einen vierten Punkt unbedingt beachten: die Ausstattung. Brauchen Sie beispielsweise einen Bildstabilisator, sind manuelle Einstellmöglichkeiten wichtig, wollen Sie externe Blitzgeräte anschließen?
Fujifilm, Kodak, Konica Minolta und Panasonic optimieren mit ihren neuen Kameras bereits bekannte Modelle. Pentax schickt sein erstes Megazoommodell ins Rennen, eine Fotokamera mit ausgeprägter Videofunktion.
Testberichte
Konica Minolta Dimage Z10
Panasonic Lumix DMC-FZ3
Pentax Optio MX
Fujifilm Finepix S3500
Konica Minolta Dimage Z3
Kodak Easyshare DX-7590
Panasonic FZ20

Testergebnis

Digitale Fotografie - Die besten Experten-Tipps

So wählen Sie die richtige Bildgröße
Jede Digitalkamera kann im Menü auf verschiedene Bildgrößen eingestellt werden. Auf dem Kamera-Bildschirm werden die möglichen Auflösungen (in Pixel) aufgeführt. Eine Auflösung von 800x600 Pixel entspricht ca. 0,4 Mega-Pixel und eignet sich nur für den Internet-Einsatz. Für Bildabzüge von 10x15cm benötigt man schon 1.800x1.200 Pixel (2,1 Mega-Pixel). Für die richtige Wahl der Bildgröße gilt meist: Je größer die Auflösung des Fotos, umso größere Abzüge können angefertigt werden.
Autofokus mit Tücken
Um einfacher fotografieren zu können, haben Digitalkameras einen Autofokus zum automatischen Scharfstellen. Ist das Motiv nicht in der Mitte des Bildauschnitts, stellt sich der Autofokus auf den Hintergrund ein - das eigentliche Motiv wird unscharf. Deshalb richtet man den Sucher zuerst so aus, das sich das eigentliche Motiv in der Mitte befindet und drückt den Sucher nur halb runter. Anschließend wird bei halb gedrückter Taste der eigentliche Auschnitt gewählt und der Auslöser durchgedrückt.

Stimmungsvolle Urlaubsfotos - so gelingen sie immer
Ihre letzten Urlaubsfotos wirken blass -die tolle Stimmung kommt nicht rüber? Dann haben Sie die Aufnahmen sicherlich in der prallen Mittagssonne geschossen. Dieses Licht erzeugt sehr harte Farbkontraste, so dass Brillanz und Farbechtheit der Aufnahmen nachlassen. Der Fotografen-Trick: Stehen Sie früh auf und gehen Sie spät ins Bett. Denn die besten Lichtverhältnisse für stimmungsvolle Aufnahmen herrschen kurz nach Sonnenauf- und kurz vor Sonnenuntergang. Diese Zeiten werden von den Fotografen als "Goldene Stunde" bezeichnet, da die tief stehende Sonne mit ihren warmen Farben eine tolle Wirkung erzeugt.

Keine Angst vor dem "Rote-Augen-Effekt"! - So vermeiden Sie ihn
Wenn Sie Personen in abgedunkelten Räumen mit dem Blitzlicht fotografieren, tritt der "Rote-Augen-Effekt" auf. Dadurch haben die Fotografierten auf den Bildern rote Augen, da das einfallende Blitzlicht in die Pupillen strahlt und von der durchbluteten (roten) Netzhaut reflektiert wird. Abhilfe schafft die "Rote-Augen-Reduktion". Wählen Sie dafür die Funktion "Blitz ein plus Vorblitz" (das Symbol dafür ist ein kleines Auge mit Blitz). Nun wird vor dem Hauptblitz ein Vorblitz gezündet. Dieser bewirkt, dass sich die Pupillen zusammenziehen. So wird die natürliche Augenfarbe abgelichtet.
Fotografier' mir die Sterne
Sie möchten Ihren Traum-Urlaubsort bei Nacht fotografieren? Schalten Sie dafür die Kamera auf den Nachtblitzmodus. Sie belichtet dann so lange, wie es ohne Blitz nötig wäre, und löst den Blitz zusätzlich aus. Vorsicht: Durch die lange Belichtungszeit besteht Ver-wacklungsgefahr. Übrigens: Nachtaufnahmen gelingen in der Dämmerung am besten. Denn dann fängt die Kamera noch genügend Details ein, und das Licht der Laternen und Häuser erzeugt Nachtstimmung.

Problem: Bildrauschen
Ein großer Nachteil der Digitalkameras ist das so genannte Bildrauschen. Verrauschte Bilder erkennen Sie an störenden Pünktchen (Pixel) in den dunkelblauen, dunkelgrünen und schwarzen Bereichen Ihrer Bilder. Experten-Tipp: Machen Sie öfter mal eine Pause beim Fotografieren, damit der Fotosensor Ihrer Kamera abkühlen kann. Denn das Bildrauschen tritt bei erwärmten Sensorchips stärker auf.
ISO-Werte: Wann sind die wichtig?
Die ISO-Werte stehen für die Lichtempfindlichkeit des Bildsensors der Kamera. Während man bei der klassischen Fotografie je nach Licht noch mit verschiedenen Filmen arbeiten muss (bei direktem Sonnenlicht wird ein Film mit der Empfindlichkeit ISO 100 eingelegt, an nebligen Tagen der empfindlichere ISO 200), bieten Digicams einen besonderen Komfort: Hier kann man die ISO-Werte bequem über das Menü verändern. Sie erscheinen auf dem Kamerabildschirm als ISO 100, ISO 200, ISO 400 etc. Experten-Tipp: Grundsätzlich sollten Sie die ISO-Stufe 100 wählen, da diese die besten Ergebnisse bringt. Hohe ISO-Werte sind zu empfehlen, wenn Sie bei schlechten Lichtverhältnissen ohne Blitzlicht und Stativ fotografieren.

Scharfe Gruppenfotos
Fokussieren Sie bei Gruppenfotos nicht auf die erste und auch nicht auf die letzte Reihe, sondern auf einen Punkt dazwischen. Damit wird alles, was unmittelbar davor und dahinter steht, ebenfalls scharf abgelichtet.

Sonnenschutz für die Digicam
Wenn Sie Motive gegen das Sonnenlicht fotografieren, scheint die Sonne direkt auf die Objektivlinse. Dadurch können Schlieren und Farbflecke auf dem Bild entstehen. Profi-Fotografen verhindern diese unschönen Effekte mit einer Gegenlichtblende. Der Tipp für Hobby-Fotografen: Schirmen Sie das Objektiv einfach mit der Hand ab - diese darf natürlich nicht auf dem Bild zu sehen sein.
Schluss mit grünen Gesichtern
Wer mit klassischen Kameras fotografiert, kennt den Farbstich auf den Filmen, wenn im Glühlampenschein (Orangestich) oder bei Neonlicht (Grünstich) geknipst wurde. Bei Digitalkameras verhindert der "automatische Weißabgleich" diese unschönen Effekte. Damit dieser korrekt arbeitet, ist im fotografierten Motiv jedoch eine weiße Fläche erforderlich. Fehlt sie, hat die Automatik keinen Vergleichswert. Abhilfe schaffen hier die Korrekturprogramme der Kamera. Sie werden durch Glühbirnen oder Neonleuchten symbolisiert.

Vertrauen Sie nur dem optischen Zoom!
Bei den Digitalkameras kann man Motive sowohl mit dem optischen Zoom als auch mit dem digitalen Zoom näher heranholen. Bei dem optischen Zoom kommt es zu keiner Qualitätsminderung. Anders beim digitalen Zoom: Dieses bläht Ihr Foto auf, indem er Informationen elektronisch errechnet. Dadurch werden die Fotos unscharf. Experten sagen: Das digitale Zoom ist überflüssig.
Verwacklungsgefahr!
Je näher Sie ein Motiv heranzoomen, desto schwieriger ist es, ein Foto freihändig ohne Verwacklungen zu schießen. Bei neueren Digitalkameras helfen hier elektronische Bildstabilisatoren. Ihre Kamera hat keinen Bildstabilisator? Dann helfen diese alten Fotografen-Tricks: 1. Bevor Sie auf den Auslöser drücken, sollten Sie tief einatmen und während des Knipsens den Atem anhalten. 2. Wenn möglich, sollten Sie sich hinknien.
Tricksen Sie die Auslöseverzögerung aus
Digitalkameras haben eine lange Auslösezeit! Bis das Bild "im Kasten" ist, vergeht bis zu einer Sekunde. Wenn Sie Ihre flinken Kinder fotografieren möchten, bekommen Sie mit Sicherheit ein verwaschenes Bild. Der Experten-Trick: Halten Sie bereits den Auslöser halb durchgedrückt, dann stellt sich der Autofokus schon einmal ein. Laufen Ihre Kinder dann vor den Kameramonitor, können Sie das Bild nahezu verzögerungsfrei schießen. Neuere Digitalkameras sind mit einer Serienbildfunktion ausgestattet. Damit können Sie zügig Bildserien schießen.

Bitte Abstand halten
Egal mit welchem Blitz Sie fotografiefen, achten Sie darauf, dass sich Ihr Vordergrundmotiv in einem Abstand von zirka 1,5 bis 4 Metern vor der Kamera befindet (die genaue Angabe zur Blitzreichweite Ihrer Kamera finden Sie in der Bedienungsanleitung). Unterschreiten Sie den Mindestabstand, überstrahlt Ihr Blitzlicht das Motiv und die Aufnahme wird überbelichtet. Steht Ihr Motiv zu weit weg, verpufft der Blitz ohne Wirkung.
Menschen vor hohen Gebäuden?
So kommen beide wirkungsvoll aufs Bild

Möchten Sie Personen und große Gebäude so abbilden, dass auch die Person noch zu erkennen ist? Dann stellen Sie die Person nicht direkt vor das Gebäude. Positionieren Sie sie näher an der Kamera, so dass sie fast so groß wie das Gebäude erscheint. Tipp: Betrachten Sie Ihr Motiv im Hoch- und Querformat, so finden Sie heraus, welches das wirkungsvollere ist.


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